Aktuelle Mitgliederzahl:

147

Besucherzähler

Heute 8

Insgesamt 24478

Klick mich!
Freitag, 24 November 2017

Warum ist Musik für Jugendliche wichtig

„Es gibt nichts, worin sich Zorn und Sanftmut, worin Tapferkeit, Mäßigung und alle anderen moralischen Eigenschaften, nebst ihren Gegensätzen sich so deutlich und ähnlich abbildeten, als in der Musik. Die Erfahrung beweist es. Die ganze Stimmung des Gemüts ändert sich, wenn man´verschieden Arten von Musik hört.“ (Aristoteles-382-322v. Chr., griech. Philosoph)
Wie recht hat doch dieser Aristoteles auch noch heute. Musik als lebensnotwendiger Bestandteil der persönlichen Entwicklung des Menschen. Dabei verstärken sich die Persönlichkeitsmerkmale meiner Meinung noch, wenn neben dem Hören die eigene musikalische Gestaltung dazu kommt. Gerade bei jungen Menschen gibt die Musik soviel an Substanz in das Leben, dass kein Mensch auf sie verzichten kann. Musik trägt dazu bei, Stimmungen zu regulieren. Wer sich gut fühlt, kann das mit der Auswahl der Musik ausdrücken und sich dadurch anderen mitteilen. Wer sich geärgert hat, kann durch Musik den entstandenen Stress abbauen. Musik geht sprichwörtlich, aber auch im wirklichen Sinne in die Beine und in den Körper. Das bedeutet, mit Musik entwickelte sich das soziale Leben. Für Jugendliche ist es wichtig, mit anderen Kontakt zu haben. Das funktioniert am besten über Musik in allen Richtungen. Jemand, der ein Instrument spielen kann, wird in Gruppen zum Mittelpunkt. Musik hat aber noch eine andere Wirkung. Lerne und spiele ich ein Instrument oder ich singe, dann trägt dies Fähigkeit zur eigenen aber auch zur Erbauung viele Menschen bei. Das wiederum gibt dem Musiker viel zurück, wenn er den Beifall spürt oder ganz einfach die Zuneigung seiner Hörer erfährt. Bei aller Ernsthaftigkeit im Lernprozess wird Musik erst dann zum bleibenden Erlebnis wenn sie in Fleisch und Blut übergeht. Diesen Gedanken hat für mich Robert Schumann am schönsten ausgedrückt:
„Das Wort »spielen« ist sehr schön, da das Spielen eines Instrumentes eins mit ihm sein muß. Wer nicht mit dem Instrument spielt, spielt es nicht.“

Autor: Fritz-Dieter Kupfernagel